Deutsche Dichtung

Fliegergedicht - Jun 1926 - Robert Werner Schulte

Wir träumen den uralten, seltsamen Traum: mit Flügeln am Arm in unendlichem Raum…

Beobachtung - May 1849 - Friedrich Martin Bodenstedt

Seh' ich das wüste Treiben dieser Tage, Wo alles Höchste auf den Kopf gestellt,

Das neue Reich - May 1849 - Friedrich Martin Bodenstedt

Vollendet steht — Dank unsern Schlachtgewinnern — Und festgegründet schaut in Herrlichkeit

Erneuerung - May 1849 - Friedrich Martin Bodenstedt

Nach langen, schweren Winterträumen Die mich bedrückt wie Schnee und Eis die Flur,

In einem Schlussstein - May 1849 - Adolf Böttger

Sohn einer Zeit, die unsre Zeit nicht kennt, Entfaltest Du dies graue Pergament,

Mahnung - May 1849 - Friedrich Martin Bodenstedt

Seh' ich der Völker wechselnde Geschicke, Der großen Reiche Auf- und Niedergang

Traum - May 1849 - Adolf Böttger

Jüngst hielt ein wunderlieblich’ Traumgesicht Mit stillem Ernst die Seele mir umsponnen,

Vor Ruinen - May 1849 - Adolf Böttger

Glorreicher Anblick, wo aus der Zerstörung, Wo über Tempelschutt und Säulenknauf,

Zwischen Ruinen - May 1849 - Friedrich Martin Bodenstedt

Ach wandle zwischen alten Burgruinen Roth von der Abendsonne Glut beschienen, Die weitum noch auf Wald- und Berghöh’n funkelt, Derweil es unten in der Schlucht schon dunkelt.

Es sehnt sich ewig dieser Geist ins Weite - May 1837 - Graf von Platten

Es sehnt sich ewig dieser Geist ins Weite, Und möchte fürder, immer fürder streben:

Sophokles - Feb 1826 - Graf von Platten

Dir ist’s, o frommer Sophokles, gelungen, Den Punkt zu schaun, wo Mensch und Gott sich scheidet,

Wer wußte je das Leben recht zu fassen - Feb 1826 - Graf von Platten

Wer wußte je das Leben recht zu fassen, Wer hat die Hälfte nicht davon verloren

Das neue Reich - Jun 1800 - Friedrich Schiller

Aus dem schauspiel Maria Stuart Die Könige sind nur Sklaven ihres Standes,

Elegie geschrieben in einem Landkirchhof - May 1750 - Thomas Gray

Übersetzung von Elegy Written in a Country Churchyard Die Abendglocke grüßt den Tag zum Gottbefohlen,

Ich sah in meinem Schlaf ein Bild gleich einem Gott - May 1641 - Georg Rudolf Weckherlin

Ich sah in meinem Schlaf ein Bild gleich einem Gott,